Apotheke Universitätsklinikum Leipzig
 Universitätsmedizin Leipzig

Rezeptur & Defektur

- standardisiert, handgemacht, unersetzlich -

Galenik Plus Symbol Kapselherstellung
© Stefan Straube
In der Abteilung vereinen sich moderne Medizin mit traditionellem Apothekenhandwerk. Hier entstehen Produkte, die von der pharmazeutischen Industrie so nicht angeboten werden. Diese Lücke schließen Apothekerin Susanne Rieprecht mit ihren Kolleginnen. Manuell fertigen sie jährlich über 50.000 Rezepturen und Defekturen. Darunter etwa: 3.000 Salben und Cremes, 2.000 Lösungen, Suspensionen sowie Emulsionen, 45.000 Kapseln und 400 Zäpfchen. Ständig sind in der Klinikapotheke über 25 eigene Produkte vorrätig.

Rezepturherstellung Plus Symbol Abfüllen
© Stefan Straube
Hergestellt werden diese in zwei Laboren auf knapp 50 Quadratmetern. Die Abteilung verfügt über Salbenrührwerke für 5 und 12 Kilogramm, einen Ansatzkessel für 25 Liter sowie über diverse Schlagmühlen. Die Präparate werden in der Regel nach den standardisierten Vorschriften des NRF zubereitet.

Individuell dagegen versorgt das Team beispielsweise kleine Patienten, für die meist keine industriellen Präparate in niedrigen Dosierungen verfügbar sind. Einzelanfertigen bekommen auch die Probanden in klinischen Studien.

Alle Rezepturen werden vor der Produktion auf Plausibilität überprüft. In besonderen Fällen erarbeitet die Apotheke in Kooperation mit Ärzten und Pflegepersonal patientenspezifische Zubereitungen. Ein besonders enger Kontakt besteht dabei mit der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums. Gemeinsam wurden unter anderem klinikweite Standards für Dermatika etabliert.

 
Letzte Änderung: 26.02.2018, 15:33 Uhr
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