Apotheke Universitätsklinikum Leipzig
 Universitätsmedizin Leipzig

Qualitätssicherung

- analytisch, sicher, zuverlässig -

Jede angelieferte Ausgangssubstanz, jedes selbst hergestellte Medikament wird in der Klinikapotheke umfassend geprüft. Sogar fertige Produkte der pharmazeutischen Industrie testet die interne Qualitätssicherung stichprobenartig. Dr. rer. nat. Jan Vogel, Fachapotheker für Klinische Pharmazie, und sein pharmazeutisches Personal setzen dafür modernste Analysegeräte ein:

  • UV-VIS-Spektrometer Analytik Plus Symbol Ausgangsstoffprüfung
    © Stefan Straube
  • ATR-FT IR-Spektrometer
  • Osmometer
  • Refraktometer
  • Densitometer
  • Polarimeter
  • Stereomikroskop
  • Testung auf Nichtsichtbare Partikel

Mit komplizierten physikalischen und chemischen Verfahren werden Identität, Reinheit und Gehalt aufs Genaueste bestimmt. Aber nicht nur die Arzneimittel sind intensiven Kontrollen unterworfen, auch die Produktionsbedingungen im GMP-Bereich der Apotheke werden kontinuierlich durch die Abteilung überwacht. Der Patient profitiert von höchster Arzneimittelsicherheit.

Analytik2 Plus Symbol Infrarotspektroskopie
© Stefan Straube
Im klinischen Alltag kontrollieren Stationsärzte, wie Medikamente wirken. Sehr selten können Präparate individuelle und unvorhersehbare unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAWs) verursachen. Dann wird sofort ein Sicherheitsnetzwerk aktiv. Die Apotheke meldet diese Fälle an das BfArM. Unverzüglich werten Experten die Informationen aus und leiten gegebenenfalls bundesweite Maßnahmen ein. Werden Chargenrückrufe nötig, so zieht die interne Qualitätssicherung die Packungen aus dem Verkehr.

Das Apothekenteam hat ein eigenes Qualitätsmanagementsystem (QMS) entwickelt. Alle Prozesse sind als Standard Operating Procedures (SOP) in einem Handbuch definiert. Aus Erfahrung wird so „geregelte" Sicherheit.


 
Letzte Änderung: 26.02.2018, 15:31 Uhr
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